Wanderung über die drei Kapellen

junges Paar Wandert

Eine Tour, die durch die Umgebung der Bucht von Salo über drei kleine Kirchen führt, etwa neun Kilometer lang, aber auch mit einigen Höhenmetern, durch Wäldchen und Wiesen, das ist sportlich gesehen sicher nicht die größte Herausforderung.

Selbst, wenn man sich mehr als ausreichend Zeit lässt, länger als vier Stunden braucht man nicht für diese Route, wenn man halbwegs gut zu Fuß ist und bei durchschnittlicher Kondition. Dafür wird man mit einem herrlichen Blick über die Bucht von Salo belohnt – und mit dem Besuch von drei Kapellen, die allesamt ziemlich idyllisch liegen und von denen die Wallfahrtskirche San Bartolomeo den abschließenden Höhepunkt darstellt. Der Anstieg von Salo aus auf die Hochfläche, die sich hinter dem Monte San Bartolomeo erstreckt, ist eher gemächlich. Der einzig richtig steile Abschnitt der Wanderung befindet sich in deren allerletzten Teil, auf dem Abstieg kurz vor dem Ende. Dafür gilt es natürlich, sich ein wenig Kraft aufzusparen. Von Salo aus geht es zunächst nach Nordwesten in Richtung Renzano, durch das Dorf hindurch und dort weiter, dem Schild mit der Aufschrift „Santuario“ hinterher (dabei den nach rechts abzweigenden Pfad mit der Beschilderung San Bartolomeo unbedingt ignorieren).

So gelangt man bald zur kleinen und hübschen, im Wald gelegenen Wallfahrtskirche Madonna del Rio, wo es schöne Fotomotive gibt. Von dort führt der Weg weiter in Richtung Passo della Stacca, es geht nun bergauf. In Richtung Passo di Bagnolo wird es steiler, dann wieder flacher und etwa 30 Minuten später gelangt man zum zweiten Kloster, Madonna del Buon Consiglio. Ein toller Platz für weitere Fotografien – aber auch zum Ausruhen, eine kleine Pause schadet nicht. Ab hier geht es die kommenden drei Kilometer weiter, bevor der erwähnte steile Abstieg hinunter nach Salo ansteht.

Vorher jedoch, eine knappe Stunde nach der zweiten Kapelle, kommt man zur herrlichen Wallfahrtskirche San Bartolomeo. Diese liegt wunderschön auf einer kleinen Erhebung, auf dem Hof stehen einige Zypressen. Der Blick, den man von hier auf den Gardasee hat, ist überragend, man erkannt nicht nur die Isola del Garda, sondern tatsächlich auch die Rocca di Manerba von hier oben. Eine Rast mit Stärkung ist hier dringend zu empfehlen – denn der steile Abwärtsweg danach, mit lockeren Steinen und später (immer Richtung Salo) ausgewaschenem Hang, erfordert noch einmal Kraft und Konzentration. Belohnt wird man dabei immer wieder mit tollen Seeblicken. Unten angekommen sind es dann nur noch 15 Minuten zum Ausgangspunkt.

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