Von Nago auf den Monte Altissimo

Monte Altissimo - Blick auf Riva

Wie überall in den Bergen ist es auch am Gardasee möglich, flache Wanderrouten für sich selbst auszuwählen, die man in wenigen Stunden völlig problemlos absolvieren kann. Es gibt, ganz gleich an welchem Uferabschnitt des Sees, ausreichend Möglichkeiten, um weniger anstrengende Touren zu gehen und dennoch herrliche Fotomotive und Seepanoramen zu genießen.

Die Qual der Wahl

Aber am Gardasee gibt es, natürlich, auch einige Wanderungen, die eher anspruchsvoll sind und bei denen allein der Anstieg mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Man hat hier also förmlich die Qual der Wahl. Für all jene, denen sehr einfache Strecken zu anspruchslos und herausfordernde Touren zu schwer erscheinen, existieren aber natürlich auch Routen, die einen Mittelwert aus den beiden Extremen bilden. Eine von diesen Routen geht oberhalb von Nago (im Norden des Gardasees) los und führt über etwa 1.800 Höhenmeter bis hinauf zum Gipfel des Monte Altissimo. Allerdings benötigt man für diese Tour eine gehörige Portion Willen – sie ist zwar nicht schwer, führt aber stetig bergauf, noch dazu die meiste Zeit durch den Wald, so dass man mit herrlichen Blicken auf den See erst spät – also oben – belohnt wird.

Das südlichen Ortsende von Nago ist der Ausgangspunkt

Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz am südlichen Ortsende von Nago. Während die Via Monte Baldo in Serpentinen den Berg hinauf führt, kürzt man mit dem Wanderweg gehörig ab, nach etwa zweieinhalb Stunden schon hat man die „Prati di Nago“ (Wiesen von Nago) auf 1.470 m erreicht – und damit schon mehr als 1.000 Höhenmeter gemacht. Eine längere Pause ist jetzt vonnöten, die Verpflegung sollte man in jedem Fall selbst mitführen. Nun beginnt der zweite, angenehmere Teil des Aufstiegs, und zwar in Richtung des Rifugio Altissimo, das den Weg weist. Schon bald dreht der Pfad nach Südwesten ab, wobei er unter den Hängen des Monte di Nago und des Monte Varagna quert. Dann geht es eben weiter, bis man an unter den Gipfelhängen des Monte Altissimo ankommt.

Hinauf zum Gipfel des Monte Altissimo

Dort geht es zunächst durch einen Wald von Latschenkiefern weiter, bis man sich östlich wendet, in Richtung des Rifugio Damiano Chiesa. Über die sanften, von Gras bewachsenen Hänge folgt man den Spuren der Wanderer, die diese hinterlassen haben, bis hinauf zum Gipfel des Monte Altissimo auf 2.079 m Höhe. Ein tolles Panorama – das noch besser wird, wenn man westlich des Gipfels ein paar Meter hinuntersteigt. Nun überblickt man den gesamten Gardasee, eine fantastische Aussicht! Zurück geht es über die gleiche Route. Wer übrigens nicht die gesamte Tour von Nago aus machen möchte, falls die Wanderung zu lang sein sollte, hat natürlich die Möglichkeit, mit dem Wagen bis hinauf zu den Prati di Nago zu fahren und die Tour erst dort zu beginnen. Auf jeden Fall sollte man für die „große“ Tour inkl. Pausen etwa acht bis zehn Stunden einplanen.

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