Eine Wanderung durch den Parco della Lessinia

Zwei Wanderer mit Rucksack

Am Gardasee wie in dessen Hinterland existieren bekanntermaßen jede Menge geschützter Gebiete und Naturparks, die dazu einladen, ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen zu unternehmen. Dabei ist eins klar: Jedes dieser Gebiete ist anders, sie unterscheiden sich voneinander, obwohl sie sich doch ähnlich sind.

Der Parco della Lessinia

Ganz besonders schön ist zum Beispiel der Parco della Lessinia, dessen westliches Ende sich nur einen Katzensprung hinter der kleinen Gemeinde Peri befindet. Und Peri wiederum liegt etwa 25 Kilometer nordöstlich von Bardolino, direkt an der SS 12. Mehr als 10.000 Hektar Fläche zählt der Parco della Lessinia, er ist also größer als 100 Quadratkilometer, und es gibt so viele Wandermöglichkeiten, dass es gänzlich unmöglich ist, sie alle an einem einzigen Tag zu absolvieren; ja, nicht einmal drei oder vier Tage reichen dafür aus. Der Parco weist dazu nämlich auch hohe Berge auf, teils mehr als 1.800 Meter hoch, dazu kommen einige tiefe Täler, die den Naturpark durchschneiden und die Wege teils anspruchsvoll machen.

Der Parco della Lessinia lockt ganzjährig Ausflügler an

Der Name „Lessinia“ übrigens bezieht sich auf den ganzen Park gemeint, in dessen Herzen allerdings auch eine kleine Ortschaft mit dem gleichen Namen liegt. Von hier aus führen viele unterschiedliche Wege, die sich im Übrigen auch für Touren mit dem Mountainbike eignen, durch den Park. Weil die Tierwelt, die Flora und die herrliche Gegend hier so harmonisch sind, lockt der Parco della Lessinia ganzjährig Ausflügler an, die die enorme Fülle der hier wachsenden Blumenarten und Pflanzen generell bestaunen. Wer die Gegend richtig gut kennenlernen möchte, ist gut beraten, sich nicht nur für einen einzigen Tag herzubemühen. In den Dörfern, die im Park liegen, gibt es ausreichend Möglichkeiten, um dort zu übernachten, allerdings sollte man das nicht auf gut Glück versuchen, sondern besser vorher etwas buchen. Denn wenn man mindestens zwei Tage Zeit hat, um die einmalige Landschaft zu erkunden, dann bleibt auch noch die Möglichkeit, sich in einem der kleinen Heimatmuseum in den Dörfern umzusehen.

Wissenswertes über die Geschichte der Region

Denn dort erfährt man viel Wissenswertes über die Geschichte der Region, den Alltag der Menschen und ihre Brauchtümer, Kultur und Sitten. Wer übrigens nicht aufs Geratewohl in den Parco della Lessinia fahren und dort wandern möchte, begibt sich zum Ausgangspunkt in das sehenswerte kleine Dorf Molina und seine vielen Mühlen. Von dort aus führt eine wunderschöne Tour hinein in den Park zur Brücke über den Fluss Veja, der an anderen Stellen in vielen Kaskaden wild talwärts schießt.

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